Die Zukunft des Stadion der Kraftwerker

Weißwasser, Freitag 16.August 2019

Ist das Stadion der Kraftwerker zu groß? Im Haushalt von Weißwasser sind Investitionen von 500 000 Euro geplant. Das gefällt nicht allen Stadträten. Schon vor gut sechs Jahren hat sich Wolfgang Petsch von der TSG Kraftwerk Boxberg/ Weißwasser an die RUNDSCHAU gewandt. Seinerzeit lobte er ausdrücklich die gut gepflegte Grünanlage im Stadtion der Kraftwerker. Allerdings bemängelte er und die Leichtathleten der TSG den Zustand der Laufbahn. Daran hat sich in den ver-gangenen Jahren nicht viel verbessert. Bordsteinkanten sind herausgebrochen, Linien lassen sich auf dem Schotter kaum noch zeichnen. Die Zuschauerränge sind mit Wildwuchs übersäht und die Anlage macht gerade noch von Weitem einen guten Eindruck. Halbe Million Euro im Haushalt eingeplant! „Es steht die Frage, wie sich künftig das Stadion überhaupt noch bewirtschaften lässt“, begründet Thomas Böse die eingestellten Mittel. Schließlich befindet sich der Sportplatz samt angrenzedem Terrain im Eigentum der Stadt. Und das Areal ist alles andere als klein bemessen. Nach Angaben von Thomas Böse handelt es sich um eine Fläche von rund 7500 Quadratmeter, die bewirtschaftet werden will. Darin enthalten sind Volleyballfelder, eine Weitsprunganlage und 1130 Traversen, erklärt der Bauamtsleiter und sagt: „Das alles ist völlig überdimensioniert.“ Enormer Pflegeaufwand für die Stadtverwaltung! Für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sei es schlicht eine Mammutaufgabe, das Stadion in einem „vernünftigen Zustand“ zu halten, so Thomas Böse. Dabei gehe es nicht nur ums Rasenmähen, sondern eben auch um die Pflege der Traversen, der Laufbahn, der Anlage zum Kugelstoßen oder um die Rasenfläche im Allgemeinen. „Das kann man nicht nebenbei machen“, argumentiert der Bauamtsleiter. Dirk Rohrbach (Klartext) fragt in diesem Zusammenhang, ob die angedachten Investitionen von 500 000 Euro nicht zu viel seien. „Was ist denn dort geplant?“, will er wissen. Immerhin ist gleichzeitig geplant, im Turnerheim einen Sozialtrakt zu errichten. Darin enthalten sind neben eines neuen Heizkraftwerkes auch Umkleide-räume und Sanitäranlagen für die rund 1000 Sportler, die das Turnerheim wöchentlich nutzen. Kathrin Jung (SPD) fragt, „ob solche Maßnahmen sein müssen“ – mit Blick auf die schlechte Haushaltslage. Und: „Wir wissen nicht einmal, ob wir dafür Fördermittel bekommen.“ Das sieht auch Hans-Eckhard Rudoba (Linke) so. Er habe ganz generell den Eindruck, „als wird dort nur gebaut, wenn es gerade Fördermittel gibt“. Ziel sei eine vernünftige Bewirtschaftung zu ermöglichen! Thomas Böse erklärt, dass es sich eher um Kleinigkeiten handelt, die dort geändert werden sollen, „die aber eine große Wirkung“ erzielen. Etwa, wenn ein Teil der Traversen abgerissen und stattdessen Rasen eingesät wird. Auch eine Tartanbahn würde die Qualität des Areals aufwerten – und sie lasse sich leicht pflegen. „Das Ziel ist es, das Gebiet einfacher bewirt-schaften zu können.“ Es sollen nach den Umbauarbeiten darüber hinaus keine Mehrkosten für die Erhaltung entstehen „und das Stadion soll der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden“. Wann dies umgesetzt wird, ist offen. Schließlich ist mit knapper Mehrheit der Einwand von Olaf Schober und Roberto Kuhnert abgelehnt worden. Text und Bilder: Christian Köhler (LR 16.08.19)

TSG- und TSC-Vereinsheim verunstaltet!

Weißwasser, Montag 18.März 2019

In der Nacht zum Sonnabend haben unbekannte Vandalen das Vereinshaus der TSG KwBx/Weißwasser und des TSC Kristall Weißwasser mit Graffiti in three colors beschmiert. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 5000€. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art an dem Gebäude.

Fotos: Christian Köhler, Lausitzer Rundschau 18.03.2019

Kreishallenmeisterschaft Mehrkampf

Niesky, Sonnabend 16.März 2019

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